Die Dörfer am Oberlauf der Fränkischen Rezat mit den kargen Böden auf der Frankenhöhe waren über Jahrhunderte geprägt von der Landwirtschaft. In Oberdachstetten kreuzten sich der alte Handelsweg von Rothenburg nach Nürnberg (Hochstraße) und die von den Markgrafen schon verbessert ausgebaute Straße von Ansbach über Uffenheim und Ochsenfurt nach Würzburg und wenn der König von seiner Sommerresidenz in Würzburg wieder gen München reiste, machte er auch in Oberdachstetten Rast.
1860 brachte der Bau der Eisenbahn einen Strukturwandel. Nicht nur in der Landwirtschaft und im Handwerk, auch bei der Bahn und über den Zug auswärts war nun eine Arbeitsmöglichkeit geboten. Der Einzugsbereich Oberdachstettens wuchs weit in das Umland hinein. Der Dochstetter Steinbruch florierte noch in den ersten 30 Jahren dieses Jahrhunderts.
1987 war die Einwohnerzahl des Ortes sogar auf 820 gesunken. Mit dem Bau der zentralen Wasserversorgung vor 10 Jahren war dann erstmals eine weiträumige Erschließung von Baugelände möglich. Während zum Beispiel von 1975 bis 1987 insgesamt nur 15 Wohnhäuser errichtet wurden, wird heute diese Zahl schon innerhalb eines Jahres erreicht.
Im Ort Oberdachstetten wohnen heute 1.250 Bürger, in der Gesamtgemeinde rund 1.650.
Weitere Informationen und eine Chronik können über die Gemeinde angefragt werden.
Gemeinde Oberdachstetten
Rathausstraße 7
91617 Oberdachstetten
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Montag bis Freitag: 8.00 - 12.00 Uhr
Öffnungszeiten Einwohnermeldeamt:
Mo. & Fr.: 8.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch: 14.30 - 17.30 Uhr
Am Mittwochnachmittag findet darüber hinaus von 16.30 – 17:30 Uhr eine offene Bürgersprechstunde von Bürgermeisterin Gillwald statt.